Wie toegang wil krijgen tot de kerncentrales, moet daarvoor een aanvraag indienen bij het Federaal Agentschap voor Nucleaire Controle (FANC) en de Nationale Veiligheidsoverheid. Zonder geldige screening met een gunstig resultaat krijg je geen toegang, zelfs niet als personeelslid of externe medewerker.

Wer hat Zugang zu den Kernkraftwerken?

Electrabel bestimmt nicht, wer Zugang zu den Kernkraftwerken bekommt. Dafür muss ein Antrag gestellt werden, der von der Föderalagentur für Nuklearkontrolle (FANC) und der Nationalen Sicherheitsbehörde geprüft wird. Wer kein gültiges Screening durchlaufen hat und kein positives Ergebnis vorlegen kann, bekommt keinen Zugang, auch wenn es sich dabei um Mitarbeiter des Kernkraftwerks oder externe Mitarbeiter handelt.

Wie funktioniert die Kontrolle?

Die Kernkraftwerke umfassen verschiedene Zonen, für die jeweils eigene Sicherheitsvorschriften und Zugangsbedingungen gelten. Um von einer Zone in die nächste zu gelangen, sind verschiedene Barrieren zu durchlaufen: Metalldetektoren, ein biometrischer Scan, eine individuelle Zugangsschranke mit persönlichem Code, Kamerakontrolle, Fahrzeugkontrolle.

Die Zugangskontrolle wird durch ein anerkanntes Sicherheitsunternehmen überwacht. Die Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten werden ausschließlich von Sicherheitskräften ausgeführt. Auch sie müssen natürlich das Screening der Behörden und ihres Auftraggebers durchlaufen. Seit 2016 sind an allen Nuklearstandorten Belgiens rund um die Uhr Mitarbeiter der Behörden anwesend.

Was passiert, wenn Unbefugte sich Zugang verschaffen?

Falls ein Unbefugter versucht, sich Zutritt zu einer Zone zu verschaffen, wird das sofort detektiert und können alle kritischen Anlagen hermetisch verschlossen werden. Die öffentlichen Hilfsdienste werden sofort alarmiert.

Zudem gibt es auch verschiedene Maßnahmen gegen einen sogenannten „Insider Threat“, das heißt einen Mitarbeiter, der wissentlich falsch handelt. Bestimmte Zonen darf niemand allein betreten. Spezifische Anlagen sind mit Kameraüberwachung ausgestattet und die Mitarbeiter werden in Bezug auf die Sicherheitskultur geschult.

Was wird kontrolliert?

Es werden nicht nur Personen, sondern auch Gepäck, Fahrzeuge, Post und Lagerlieferungen geprüft. Auch beim Verlassen des Standorts werden Menschen und Fahrzeuge kontrolliert und auf Sprengstoff, Waffen und radioaktive Quellen sowie Handys und Kameras untersucht. Jede Person passiert einen Metalldetektor und persönliches Gepäck wird durch ein Röntgengerät geschickt. Post und Pakete werden übrigens nicht nur gescannt, sondern auch von Spürhunden untersucht. Fahrzeuge werden auf dem Gelände nur zugelassen, sofern dies für die Arbeiten absolut notwendig ist.

Kann ich den Betrieb besuchen?

Aufgrund der internationalen Lage und den Terrordrohungen wurden die Zugangsverfahren für Besucher in den belgischen Kraftwerken verschärft. Betriebsbesuche werden infolgedessen nicht mehr organisiert.

Was ist mit Computereinbrüchen?

Electrabel überwacht den Schutz empfindlicher Daten und die Möglichkeit von Computereinbrüchen bzw. Cyber-Attacken ganz genau. Jeder Nuklearbetreiber muss strenge gesetzliche Vorgaben erfüllen. Bei den Stresstests, die auf den Zwischenfall in Fukushima folgten, wurde unter anderem geprüft, wie gut das Kraftwerk vor Computereinbrüchen gesichert ist. Electrabel erfüllte alle Anforderungen.

Electrabel wendet regelmäßig Maßnahmen an, um die Risiken eines Computereinbruchs zu begrenzen. Die Maßnahmen werden regelmäßig getestet, geprüft und kontinuierlich verbessert. Der beste Schutz vor Computereinbrüchen ist die Tatsache, dass alle Steuerungssysteme der Kernkraftwerke völlig unabhängig von ihren PC-Netzwerken funktionieren. Sie werden größtenteils analog gesteuert.